Brennwertkessel

Mit einem Brennwertkessel lassen sich mit Hilfe des Einsatzes moderner Brennwerttechnik gegenüber einem herkömmlichen Heizkessel für Warmwasserheizungen bis zu 11% Einsparung erzielen. Das liegt daran, dass eine Brennwertkessel Heizung den Energiegehalt des Brennstoffs fast vollständig nutzt, auch die Kondensationswärme des im Abgas befindlichen Wasserdampfes. Abhängig ist der effiziente Sparvorteil von der Art des verwendeten Brennstoffs. Der sogenannte latente Abgasverlust, welcher bei konventionellen Heizanlagen zwangsläufig entsteht, beträgt beispielsweise etwa 6% bei Heizöl Extra Leicht und 11% bei Erdgas. Hieraus erschließen sich – um es einfach auszudrücken – auch Wirkungsgrad und Nutzungsgrad einer Öl- und Gas – Brennwertheizung. Gas ist aufgrund höherer Vorlauf- und Rücklauftemperaturen bei der Warmwasserbereitung letztendlich weniger effizient als Öl. Die Differenz resultiert aus den jeweiligen Brennstoffzusammensetzungen, aus den unterschiedlichen Kondensatmengen. Erdgas beinhaltet mehr Wasserstoff und erzeugt während des Brennvorgangs entsprechend mehr Wasserdampf.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass ein Energieeinsparpotenzial in Größenordnungen zwischen 110 bis 250 Euro jährlich bei einem mittleren Verbrauch von ca. 20.000 kWh absolut realistisch ist. Einer der weiteren Vorteile ist der für den Einsatz einer Brennwerttherme spricht, ist neben der deutlichen Kostensenkung von möglichen 15 bis 25% die viel geringere Schadstoffemission und die daraus resultierende Umweltschonung.

Weitere Möglichkeiten, intensiv Kosten zum minimieren und der Umwelt entgegenzukommen, sind der Einsatz von Holz-Pellets und die zusätzliche Nutzung der Solar-Energie. Die hocheffektive Nutzung natürlicher Ressourcen ist zukunftsweisend und wird staatlich recht großzügig gefördert (BAFA). Zuschüsse sind sowohl bei der Brennwertkessel Anschaffung als auch für eine Energiesparberatung möglich.